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Herzlich willkommen auf der Homepage der

NaturFreunde Ortsgruppe Hochstadt
Rückblick auf Veranstaltungen 2017
Trauben für Jubiläumswein geerntet!

Wie schon informiert, begeht die Hochstadter NaturFreunde-Ortsgruppe nächstes Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum.
Einige zentrale Veranstaltungen stehen schon fest, wie die Jubiläumsveranstaltung im Gründungslokal „Zur Pfalz“ am 21.4. 2018, das Frühlingsfest im DGH am 5.5.2018 und das Landesmusikfest am 15.9.2018.

Nun hat unser Chormitglied Heinz Schweder angeboten, Trauben für einen Jubiläumswein zu lesen. Dies geschah bei blauem Himmel und Sonnenschein am Samstag, 16. September. 10 Chormitglieder und sogar der Gatte einer Sängerin schnitten mit großem Einsatz und natürlich auch Gesang die Trauben, die zum Jubiläumswein ausgebaut werden. Ein Name wird noch ausgewählt.

Wir sind gespannt auf den Jubiläumstropfen. Vielen Dank an die Familie Schweder für dieses Angebot.

August - Kräuterwanderung – eine besondere Veranstaltung!
Wir haben viel kennengelernt und möchten dies gern weitergeben. Deshalb dieser lange Bericht!

Sonntagmorgen, 27. August, ging es um 9.30 Uhr an Hermann’s Hütte los. Neun Personen und ein Vierbeiner begrüßten die aus Bad Dürkheim angereiste Kräuterpädagogin Sandra Koch. Sie machte uns auch gleich auf der Wiese vor Hermann’s Hütte aufmerksam auf: Spitzwegerich, lange, spitze Blätter mit Streifen auf der Rückseite und verwendbar bei Husten und Bronchitis. Sein Bruder Breitwegerich kann als Blasenpflaster (Blatt kneten und auflegen) eingesetzt werden und wirkt antibakteriell. Blüten sind essbar und schmecken nach Champignon.
Dann entdeckten wir das Wiesenlabkraut. Dessen Blüten sind lecker für Limonade. Bei der Begehung der Hohl fällt das große Vorkommen der Goldrute auf. Die ist, als Tee gewonnen, eine große Hilfe bei Gicht und Rheuma und wirkt gut als Nieren- und Blasentee. Rezept: Einen kleinen Zweig mit noch nicht ganz aufgeblühten Rispen mit kochendem Wasser übergießen.
Gleich nebenan steht der lilafarbene, wilde Dost, deutscher Oregano, ein Kraut zum Würzen. Auf unserer „Schritt- nach Schrittwanderung“ kamen wir zum Mutterwurz, auch Beifuß genannt, sehr geeignet für Gänsebraten und Frikadellen.
Außerdem wirkt Beifuß entkrampfend und unterstütz Leber und Galle. Bestandteil von Magenbitter. Der kleine Bruder vom Mutterwurz ist der Wermut. Weiter ging es zur Brennnessel, einer Heilpflanze, deren
Samen ein Vitalspender ist. Als Kräuterwasser sollen zwei Brennnesselzweige über Nacht ziehen gelassen werden. Dann fanden wir vereinzelt die weiße Taubennessel, nutzbar als Heilmittel bei entzündlichen Krankheiten, Lungenerkrankungen und in der Frauenheilkunde bei Blutarmut. Dann entdeckten wir das grüne Kraut der „Ewigkeit“, den Gundermann. Die Blätter sollen nur bei kalten Speisen eingesetzt werden. Sie schmecken leicht nach Minze und sind schmackhaft in Salaten und Quark. Der Gundermann hat antivirale und antibakterielle Wirkungen.
Dann entdeckte Frau Koch den Steinklee, der getrocknet wie Heu, in Kissen gefüllt, nach frischgemähter Wiese riecht und ein Wohlgefühl erzeugt, beruhigend für Geist und Seele. Dann stand da die Wilde Möhre. Sie ist die Stammform der heutigen Gartenmöhre, heilkundlich einsetzbar bei schlecht heilenden Wunden und harntreibend bei Blasen- und Nierensteinen. Als „Alleskönnerkraut“ zählt die weiße Wiesenschafgarbe, sie zeigt Kraft und Wirkung bei Kopf-, Bauchschmerzen und Menstruationsbeschwerden. Durch seine desinfizierende und blutstillende Wirkung nannte man es auch „Soldatenkraut“, in der Küche einsetzbar in Omeletts und Gemüsequiches.

Unsere Kräuterfachfrau hat uns in knapp zwei Stunden viel Wissens- und Nennenswertes über unsere Hochstadter Flora berichtet. Diese Wanderung war so interessant und erkenntnisreich, dass eine Fortsetzung folgen muss, da es noch Vieles in dieser wunderschönen Wildflora zu entdecken gibt. Großer Dank ging an Frau Koch, die uns am Ende der Kräuterexkursion aus den gesammelten Kräutern einen Magenbitter ansetzte, der zur Aufbewahrung und Behandlung an Anneliese Sutter übergeben wurde.
In etwa drei Monaten soll er im NFH verkostet werden!

(Leoni Reuther und Anneliese Sutter)


Juni 2017 - Nachenfahrt auf dem Altrhein

An einem sonnigen Sonntag im Juni traf sich eine Gruppe Naturfreunde zu einer Nachenfahrt in Germersheim. An der Anlegestelle warteten zwei kundige Bootsführer, die uns viel Wissenswertes berichten konnten. Auf der Fahrt durch den Altrhein erzählten sie uns viel über Flora und Fauna
und hatten auch vielfältiges Anschauungsmaterial dabei. Nilgänse zogen an uns vorüber, eine Ringelnatter und immer wieder Graureiher.
Nach dieser kurzweiligen Fahrt kehrte die Gruppe zur Stärkung in die Gaststätte beim Lingenfelder Bahnhof ein. Insgesamt ein schöner Nachmittag.


Rita Heberling



20.05.2017 - Landesmusiktag in Haßloch

In der imposanten und akustisch hervorragenden Aula des Hannah-Arendt-Gymnasiums fand der 66. Landesmusiktag der NaturFreunde Rheinland-Pfalz am 20. Mai statt. Ein breitgefächertes musikalisches
Werke- Spektrum von J. Brahms bis U. Jürgens und ABBA wurde von den verschiedenen Gruppen dargeboten.

Es wirkten mit das Landesorchester, die Pirmasenser Mandolinengruppe, ein Jugend-Saxophonensemble der Musikschule Haßloch, die Gitarrengruppen der Frankenthaler NaturFreunde, die Musikgruppe Mainz und unser Hochstadter Chor.

Als letzte Gruppierung führte der Chor zum Höhepunkt dieser Veranstaltung. Starke Ausdruckskraft und intensive Tonalität brachte der Chor in seinen anspruchsvollen Werken zum Ausdruck und rundete einen eindrucksvollen Landesmusiktag mit großartiger Klangfärbung ab




Naturfreunde Ortsgruppe Hochstadt
Hauptstraße 70
76879 Hochstadt
Telefon: +49 6347 982419