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NaturFreunde Ortsgruppe Hochstadt
Rückblick auf Veranstaltungen 2021
21.10.2021 - Naturfreunde Themenabend

zum gestörten Landschaftswasserhaushalt im Raum Hochstadt - warum fallen Hain- und Flossbach trocken. H. PD Dr. Hans Jürgen Hahn konnte uns in einem interessanten Vortrag die Problematik darlegen. Er erläuterte die Wassersituation in der Vorderpfalz mit dem Klimawandel. On Top kommt nun die starke Bewässerung der Gemüsefelder hinzu. Man mag sagen, das Grundwasser ist ein wichtiges Thema. Aber das Interesse an dem aktuellen Zustand ist in der Bevölkerung allgemein nicht vorhanden. Der Vortrag war mit 23 Zuhörern gut besucht, aber von den Hochstadter Naturinteressierten kamen nur wenige. Eine weitere Chance wäre ein Termin von der Pollichia Landau am 10.11. im Storchenzentrum um 19:00 Uhr. Vielleicht finden nach Bornheim ein paar Hochstadter den Weg.

Gefreut habe ich mich,
über jeden der 14 Hochstadter Naturfreunde, die an dieser bemerkenswerten Abendveranstaltung interessiert waren und gekommen sind. Schade für alle anderen, die nicht da waren. Mamadou Mboji, der Vizepressident der Naturfreunde International hat uns in seinem Vortrag ein klares Bild der Auswirkungen der globalen Klimakrise auf den afrikanischen Kontinent gezeichnet. Alle Lebensgrundlagen wie Fischfang, Viehzucht und Landwirtschaft sind durch Versalzung der Böden im Küstenbereich und Austrocknung des Ackerlandes in Gefahr bzw. schon nicht mehr vorhanden. Deshalb muss für eine globale Klimagerechtigkeit gesorgt werden. Die Nordhalbkugel verursacht 90 % der klimaschädlichen Faktoren, der afrikanische Kontinent nur 4%.
Die Auswirkungen auf den afrikanischen Kontinent sind 90% stärker als sie es auf der Nordhalbkugel sind. Es muss ein Umdenken der Industrienationen stattfinden in Bezug auf Klimagerechtigkeit, auf die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens und auf unsere europäische Sicht der Dinge. Migration in Afrika ist ein kontinentales Problem. Die Menschen wandern in die Gebiete, in denen noch Lebensräume zu finden sind, in denen man sich ernähren kann. Nur 4% der Menschen in Afrika wagen den lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer. Wir Europäer werfen ihnen vielerorts vor, dass sie bei uns Zugang zu einem besseren Leben suchen. Anstelle dessen sollten wir uns alle bewusstmachen, dass auch wir Verursacher sind mit unserem Konsumverhalten und unserem schönen Lebenswandel, den wir auf keinen Fall schmälern wollen. Teilen und abgeben ist nun mal nicht unser Ding. Aber wir sollten darüber nachdenken, ob wir Menschen verurteilen, die bei uns in Europa ein Recht auf bessere Lebensbedingungen einklagen. Menschen in der ganzen Welt leben am liebsten zuhause, wenn es dort noch etwas zum Leben gibt.

Christel Pionczyk-Strauss


Eindrucksvolles Kirrweiler

Am Montag, 26. Juli, starteten wir wieder unsere Reihe Lerne deine Heimat kennen.

Ziel für die 13 Teilnehmer*innen war Kirrweiler, wo uns am Friedhof die Gästeführerin, Gabi Bauer, empfing.

Erstes Bestaunenswertes Objekt war die barocke Friedhofkapelle, in der ein Künstler aus Bayern Wand- und Deckenmalerei anbrachte, wie wir es von der Wieskirche oder anderen Gotteshäusern im süddeutschen Raum kennen. Wenn nach historischen Dokumenten davon ausgegangen wird, dass Kirrweiler ca. 800 Jahre nach Christi besiedelt wurde, so haben sich wahrscheinlich die Römer ca. 50 Jahre nach Christi an dem Ort niedergelassen. Die noch vorhandenen Teile alter Begrenzungsmauern überrascht zunächst nicht.

Aber wie staunten wir, als Gabi Bauer uns informierte, dass im 14. Jahrhundert Kirrweiler Stadtrechte mit Gerichtsbarkeit verliehen bekam und im 15. Jahrhundert Marktrechte. Mit Bildnachweis dokumentiert Gabi Bauer, dass es in Kirrweiler ein Wasserschloss gab.

Weiterhin, dass der Wehrturm an der katholischen Kirche im 12. Jahrhundert erbaut wurde und der heutige Edelhof ein Halbwasserschloss war, in dem die Ritter Unterkunft fanden und Stallungen und die Verwaltung untergebracht waren. Auch dass die Bischöfe voN Speyer ihre Sommerresidenz im Ort hatten.

Vieles mehr und Interessantes im geschichtlichen Kontext trug uns Gabi Bauer vor.
Mit dem Wissen, einen der geschichtlich interessantesten Orte in der Südpfalz erlebt zu haben, machten wir uns auf den Heimweg.


Sonntagsfrühstück mit Musik

Wir blicken zurück auf ein sehr gelungenes Sonntagsfrühstück bei strahlendem Sonnenschein und außergewöhnlicher Musik von Elsa und der Viertelton.

Vielen Dank an alle Besucher, die diese erste Kulturveranstaltung in diesem Jahr mitgetragen haben. Alle hatten viel Freude und waren begeistert.
Wir werden die Musiker sicher wiedersehen im Naturfreundehaus.

Die große Friedenswanderung

Gestartet am 12. Mai in Hannover, führten die Etappen ab 8. Juni von Weinheim nach Heidelberg, von dort am nächsten Tag nach Hammbrüchen und ein Tag später nach Bruchsal.
Dort fand am Samstag, 12. Juni, nachmittags, eine Friedenskundgebung im Bürgerpark statt, bei der rd. 100 Personen anwesend waren.

Mit sehr gehaltvollen und kurzen Redebeiträgen, mit unterschiedlichen inhaltlichen Akzentsetzungen, forderten der nordbadische NF-Bezirksvorsitzende, die Oberbürgermeisterin von Bruchsal, die stellvertr. Bundesvorsitzende der NF-D, Regina Schmitt-Kühner und der Sprecher der Friedensinitiative Bruchsal ein Ende des wahnsinnigen Wettrüstens, das Verbot von neuen elektronischen Killerobjekten, eine neue Entspannungspolitik.
Paul Mehrer, Inge Fischer und Karlheinz Frech gestalteten die Veranstaltung musikalisch mit Friedensliedern. Sehr eindrucksvoll war der Start von Friedenstauben, die von 5 Personen aus 5 Erdteilen in den blauen Himmel entlassen wurden.
Die über 60 Wanderer*innen, die am Morgen die Tagesetappe in Grötzingen/ Pfinztal aufnahmen, kamen leider erst nach Ende der Kundgebung im Bürgerpark an. Sie wurden vom Trio PIK musikalisch begrüßt mit "Gut wieder hier zu sein!"


Naturfreunde Ortsgruppe Hochstadt
Hauptstraße 70
76879 Hochstadt
Telefon: +49 6347 982419